Gisela und Hansruedi auf der

Via Alpina

von Feldkirch nach Innsbruck und vom Grossen St. Bernhard nach Monaco
1. August bis 17. September 2025

Die Via Aplina ist ein grenzüberschreitendes Weitwanderwegnetz, das alle acht Apenstaaten erschliesst. Neben der Schweiz auch Lichtenstein, Österreich, Slowenien, Italien, Monaco, Frankreich und Deutschland.
In den Jahren 2010 bis 2019 hatten wir bereits die Via Alpina durch die Schweiz von St. Gingolph am Genfersee bis zum Naafkopf oberhalb Malans begangen.
2023 wanderten wir während 6 Wochen von Innsbruck in Richtung Triest, mehr oder weniger auf der Originalroute. Leider ging unser Plan, bis ganz nach Triest zu wandern, nicht ganz auf. Die Hütten in Slowenien schlossen früher, als wir geplant hatten. So strandeten wir neun Etappen vor Triest im kleinen Dorf Podbrdo und brachen die Wanderung ab.
2024 starteten wir wieder genau dort, wo wir aufgehört hatten und wanderten die Via Alpina im Osten fertig bis Triest.

2025 geht's wieder weiter:
Das fehlende Teilstück zwischen der Schweizer Grenze (Feldkirch) und Innsbruck sind wir zwischen dem 2. und 20. August 2025 gewandert. Jetzt fehlen uns noch die ganzen Südalpen ab dem Grossen Sankt Berhard bis nach Monaco. Das packen wir ab dem 24. August 2025 an.

Wir werden weiterhin versuchen, im Blog jeden Tag ein Foto und ein paar Worte zu schreiben für alle lieben Menschen, die sich für unsere Wanderung interessieren.

 

woelfin@vegiwolf.ch

wolf@vegiwolf.ch

Wander-Blog

Wieder haben wir heute eine tolle Wanderung erlebt, die durch fast menschenleere Täler mit imposanten Berggipfeln führte. Ich habe rekordverdächtig viele Fotos geschossen.

    

 

Besonders angetan haben es mir die rotgefärbten Heidelbeerstauden, die noch zusätzliche Farbtupfer in die herbstliche Landschaft bringen.

 

Heute liessen wir auf dem Col de Mary Frankreich hinter uns - zumindest für dieses Jahr. Denn der Entscheid ist gefallen: Wir werden das Weitwandern übermorgen beenden. Es ist natürlich etwas traurig, aber wir werden den Faden bzw. den Weg 2026 wieder aufnehmen.



Heute war ich sehr gespannt auf das Valle Maira, das hinter dem Pass auf der italienischen Seite anfängt. Denn 1999 hatten meine Wandergurus Bauer/Frischknecht ein neues Wanderbuch "Antipasti und alte Wege" zum Valle Maira herausgegeben. Im vergangenen Jahrhundert hatte sich das Tal dramatisch entvölkert. Die Autor:innen wollten mit dem Buch einen sanften Tourismus ankurbeln. Meine Freundin Anita und ich haben kurz danach mit dem Buch im Rucksack die beschriebenen Wanderungen unter die Füsse genommen. Leider war das Wetter kalt und sehr neblig und wir stapften durch die völlig verlassenen Dörfer, an den verfallenen Steinhäuser vorbei und wurden etwas trübsinnig. Auch die vorgeschlagenen Unterkünfte waren mehr als karg. Alles in allem eine Erfahrung der anderen Art - sehr entsagungsreich, aber unsere Freundschaft hat dies gut überstanden.  

Wahrscheinlich waren wir damals vor 25 Jahren auch etwas zu früh unterwegs, d.h. was wir heute schon gesehen und gehört haben, hat sich in dem Tal viel bewegt. Die Einwohnenden und Zugezogene haben neue Angebote geschaffen und auf sanften Tourismus gesetzt. Vielleicht geben wir dem Valle Maira wieder einmal eine neue Chance, denn es ist landschaftlich wunderschön und wild - vor allem bei vollen Sonnenschein 😀

Heute Nachmittag haben wir uns im oberen Teil des Tals in der Taverna Visaisa einquartiert, einem schön renovierten, alten Steinhaus. Es wird von jungen Leuten geführt und bietet sehr ansprechende Zimmer an. Wir sind gespannt auf das Abendessen.

 

    

 

Gisela